mufin player wird erwachsen! Der beste Musikplayer für PC in Version 2.5 ist da

Jörn
von: Jörn
geschrieben am: 15.09.2011

Jetzt wird gefeiert! Denn wir veröffentlichen den neuen mufin player 2.5, mit dem wir einen Meilenstein in der Entwicklung erreicht haben. Die Performance, die Nutzerführung, die Unterstützung von Smartphones, die Cloud-Anbindung, die Visualisierung und viele hundert kleine Verbesserungen machen diese Version zu einem Muss für jeden Fan digitaler Musik.



Neben iTunes, Winamp und Songbird ist mit dem mufin player in den letzten Jahren eine Top-Player-Alternative herangewachen, die schon heute auf vielen Millionen Rechnern installiert ist. Der mufin player punktet dabei mit intuitiver und schicker Benutzer-Oberfläche, überragendem Sound und allen Standardfunktionen eines Softwaremusikplayers.
Zusätzlich zum unvergleichlichen Musikgenuss muss hervorgehoben werden, dass diese Software „Made in Germany“ nur so vor Innovation strotzt und im Laufe der Jahre schon bei einigen Dingen „Erster“ rufen durfte.

 

Der mufin player war der erste Software-Musikplayer,

  • ... der Klanginformationen, Titelinformationen und Nutzerbewertung für die Organisation der Musiksammlung clever verbunden hat. Die Musik wird beim Import in die Datenbank nach ihren Klangeigenschaften analysiert und kann nach diesen Eigenschaften sortiert werden.
  • ... der als alternative Ansicht zur Liste eine interaktive 3D-Klanglandkarte zum Stöbern durch die Musiksammlung integriert hat.
  • ... der nahtlos Cloud-Storage und lokale Musiksammlung verknüpft hat. Mit einem Klick können Songs in den eigenen Cloud-Musikspeicher geladen werden.
  • ... der online im Browser genauso einfach zu bedienen ist, wie mit der PC-Software. Die Cloud-Musik kann von überall im Browser und ganz ohne Installation genossen werden.
  • ... den es gleichzeitig als PC Software, Mobile App und Web App gibt.

 

mufin player 2.5

 

Die Verbindung aus den Standardfunktionen eines Musikplayers und abwechslungsreichen Zusatzfeatures in Perfektion gibt’s im neuen mufin player 2.5 – also auf geht’s mit Pauken und Trompeten in die nächste Runde! Hier gibt es den mufin player 2.5 zum kostenlosen Download.

 

mufin ♥ Android

Es ist soweit: Etwas aufgeregt aber mächtig stolz präsentieren wir euch die brandneue Version des „stylischsten Musik-Player für Anrdoid“ zum kostenlosen Download im Android Market!

Nach der Auswertung eures Feedbacks zur letzten Version war für uns der Fahrplan für Verbesserungen der App im Grunde schon klar: Zu umständliche Analyse via PC Software und weitere Möglichkeiten zur Darstellung der Tracks lautete euer einhelliges Feedback. Danke übrigens hierfür! Was hat sich also seit der letzten Version geändert?




Zunächst einmal erfolgt die Analyse der Musik auf eurem Android jetzt bequem und schnell über eine Internetverbindung. Das heißt für euch: App kostenlos downloaden, player installieren, Daten laden und direkt loslegen. Der mufin player wird zur Analyse nicht mehr benötigt, es sei denn ihr wollt Tracks analysieren, für die wir keine Analysedaten haben, z.B. eure selbst-produzierte Musik.



Außerdem haben wir der App eine neue Filterfunktion spendiert. Die sieht nicht nur gut aus, sondern filtert deine Musiksammlung in von dir festlegbaren Abschnitten alphabetisch nach Künstlern. Eine ideale Ergänzung zu den bereits integrierten Album- und Künstlerfiltern. Wie soll deine Musiksammlung dargestellt werden? Du entscheidest.

Weitere Neuerungen sind auch eine Erinnerungs-Funktion der zuletzt durchgeführten Aktion beim Start der App, besserer Zoom zur kompletten Darstellung der ganzen Sammlung, Scrobbeln der gehörten Musik an Last.fm und vieles, vieles mehr.

Altbewährtes haben wir hingegen beibehalten und nur verfeinert: Die stylische Anordnung der Mucke auf einer einfach zu bedienenden Multi-touch optimierten Oberfläche, die automatische Playlistenerstellung mit passenden Tracks per Fingertip und die Anbindung in das mufin.drive. Hast du einmal dort deine Musik zentral in der Cloud abgelegt, kannst du mit jedem Android von überall aus darauf zugreifen. Kein Kabelgewirr und keine Synchronisationsprobleme mehr, nur das was zählt: Deine Musik.



Übrigens: Seit heute hat der mufin player für Android einen großen Bruder. Für die schnellen unter euch bieten wir die pro App eine Woche lang für 1,99€ 0,50€ an. Was der mufin player pro für Android für euch bereithält erfahrt ihr im Android Market.

Visualisierung von Musik - wie navigiert man heute?

Jörn
von: Jörn
geschrieben am: 23.06.2011

Sei es das Strukturieren von Gedanken mittels Mind Mapping oder das Erläutern von Wahlergebnissen mithilfe von Grafiken – um mit einer Vielzahl an Informationen umgehen zu können, benötigt der Einzelne Visualisierungs-Techniken, die ihm eine bessere Orientierung ermöglichen.

Visualisierung zu Parteispenden in Deutschland 2002-2011 [1]

Auch im Bereich der digitalen Musik ist in letzter Zeit ein regelrechter Hype um die Visualisierung entstanden. Die Sammlungen der Nutzer werden schließlich immer größer und Online-Musik-Services bieten Zugang zu riesigen Katalogen mit mittlerweile bis zu 18 Millionen Titeln. Hinzu kommen Empfehlungstechnologien und neue Geräte mit Touchbedienung, die das „Begreifen“ von Zusammenhängen auf eine ganze neue Ebene heben. Scrollen in unübersichtlichen Listenansichten ist längst nicht mehr State of the art.

 

Im Folgenden soll es deshalb um eine kurze systematische Darstellung der Möglichkeiten von Visualisierungen für die Verwendung in Software-Musikplayern gehen. Visualisierung meint hierbei ganz allgemein die Darstellung einer Musiksammlung in einer Player-Anwendung und speziell die interaktive Variante als Teil der grafischen Benutzeroberfläche.

Interaktive Visualisierung der Musiksammlung im kostenlosen mufin player 2.0

Im Kontext des Musikhörens spielt es eine entscheidende Rolle, welche Daten für die Visualisierung herangezogen werden sollen. Allgemein stehen diskografische Daten, der Klang selbst, die Auswertung von Hörgewohnheiten und Informationen über den kulturellen Kontext zur Verfügung:

 

  • Diskografische Daten bilden quasi immer die Basis für das Zurechtfinden in Musikkollektionen (z.B. Titelname, Albumname, Künstler, Genre).
  • Mittels Klanganalyse kann heute auch der Sound der Titel für die Organisation einer Musiksammlung verwendet werden (z.B. Stimmung, Tempo, Instrumente).
  • Mit Hörgewohnheiten sind individuelle Präferenzen und/oder Informationen über das Musikhören von vielen Nutzern gemeint (z.B. Auswertung der eigenen Hörgeschichte, LastFM und collaborative Filtering)
  • Und kultureller Kontext lässt sich bspw. mit historischen, geografischen und biografischen Daten abbilden, genauso wie mit sozialen Tags, die Nutzer erstellen.

 

Meist wird eine Kombination von ganz unterschiedlichen Informationen benutzt, um das Musikhören und die Navigation in einer Kollektion zu erleichtern (z.B. Klang und diskografische Angaben).

Soundbite. Plugin für Songbird als Ergebnis einer Masterarbeit zum Thema [3]

Eine weitere Frage zur Visualisierung von Musik betrifft die Ebene, auf der die Visualisierung stattfindet: werden einzelne Songs, Alben, Künstler oder Genre dargestellt und kann zwischen diesen Ebenen gewechselt werden (z.B. mittels Zoom und Level of detail)? Für einen Musikplayer und die individuelle Musiksammlung macht es immer auch Sinn innerhalb der Darstellung bis auf die Songebene zu gelangen, um die Musiktitel einzeln ansteuern zu können. Wobei auch hier die Anwendungsfälle, die das Hören von Alben, von Playlisten oder von Songs von bestimmten Künstlern betreffen, beachtet werden müssen.

Discovr. Visualisierung auf Künstlerebene zur Entdeckung neuer Musik  http://itunes.apple.com/app/discovr/id412768094?mt=8
Discovr. Visualisierung auf Künstlerebene zur Entdeckung neuer Musik [11]

 

Musicbox. Prototyp als Ergebnis einer Masterarbeit am MIT. [5]

Auf der Seite der Visualisierung und der Berechnung der Darstellung sind die Möglichkeiten fast unbegrenzt. Mit den o.g. Daten können verschiedenste interaktive Charts und Landkarten erstellt werden. Hierbei muss auch entschieden werden, ob die grafischen Zusammenstellungen dynamisch sind (z.B. bei Veränderung innerhalb der Sammlung) oder ob einzelne Elemente (z.B. Songs oder Künstler) mit einer festen Position auch in der Visualisierung wieder gefunden werden sollen: im Sinne einer Musiknavigation.

 

Für individuelle Musiksammlungen scheint sich aktuell ein Standard herauszubilden: Visualisierungen greifen bis auf die Songebene zurück, die Titel sind auf interaktiven Karten angeordnet (2D und 3D), und es werden Cover, Farben, Abstände und Verbindungen zwischen Elementen sowie die Größen der grafischen Elemente für die Visualisierung von Informationen verwendet. Die Ergebnisse der Analyse von Klangdaten werden mit diskografischen Informationen und Hörgewohnheiten kombiniert. Das Zurechtfinden in einer Musiksammlung wird heute also auch zu einer Navigation mittels Musik.

 

Es sieht so aus, als sei dies eine der vielen Antworten auf die gegenwärtigen technologischen Entwicklungen und Umgangsweisen mit digitaler Musik – wohin die Reise auf der Musiklandkarte noch gehen wird, wird sich zeigen.

mufin player für Android (Version 1.5: Release im Juni 2011)

Über mufin vision
Mit der mufin-eigenen Technologie zur automatisierten Musikanalyse haben wir uns ebenfalls auf die Visualisierung von Musik spezialisiert. Das erste kommerzielle Produkt mit dieser Technologie zur Visualisierung von digitalen Musiksammlungen wurde bereits im Jahre 2007 weltweit veröffentlicht: es handelte sich um einen Software Musikplayer für PC: MAGIX MP3 Maker 14. Aktuell kann man die Visualisierungs-Technologie mufin vision im mufin player für PC oder für Android kostenlos ausprobieren. Im Juni 2011 wird die neue Version der Android App erscheinen.

 

Quellen:
[1] http://labs.vis4.net/parteispenden/
[2] http://www.musicthinktank.com/mtt-open/face-the-interface.html
[3] http://www.repeatingbeats.com/resources/Slloyd_MSc_External.pdf
[4] http://ismir2007.ismir.net/proceedings/ISMIR2007_p173_lamere.pdf
[5] http://thesis.flyingpudding.com/documents/Anita_FINAL_THESIS.pdf
[6] http://www.visualcomplexity.com/vc/
[7] http://visualizingmusic.com/
[8] http://schedule.sxsw.com/events/event_IAP5853
[9] http://www.formater.de/
[10] http://www.datavis.ca/papers/hbook.pdf
[11] http://itunes.apple.com/app/discovr/id412768094?mt=8